PRORETA5

PRORETA 5

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Ziel des interdisziplinären und interuniversitären Forschungsprojektes PRORETA 5 ist die Untersuchung von Methoden der künstlichen Intelligenz mit Fokus auf Situationsverständnis und Bewegungsplanung zur Ermöglichung von automatisiertem Fahren im Stadtverkehr. Zu diesem Zweck forscht das Fachgebiet Fahrzeugtechnik (FZD) in Kooperation mit dem Technologieunternehmen Continental, dem Institut für Regelungsmethoden und Robotik der TU Darmstadt, dem Institut für kognitive Neuroinformatik der Universität Bremen sowie der Fakultät für Regelung und technische Informatik der TU Iaşi (Rumänien) am automatisierten Fahren in der urbanen Umgebung.

Hierbei steht das automatisierte, vorausschauende Fahren mit Einsatz von künstlicher Intelligenz im Fokus. Insbesondere soll Verständnis von Fahreraktionen, Umgebung, Verkehrsregeln und der Interaktion von Verkehrsteilnehmern untereinander erlangt werden. Durch die Modellierung des Fahrers/ der Fahrerin wird eine humanisierte Bewegungsplanung umgesetzt und ein Verständnis der Fahreraufmerksamkeit in Bezug auf externe Objekte und Situationen erreicht. Darauf aufbauend werden Feature-Reduktions- sowie -Kompressionsverfahren implementiert und komplexe Manöver, adaptives Fahren unter Umwelteinflüssen und kooperative Fahrstrategien realisiert. Zur Integration und zum Testen der KI wird eine systematische Methodik entwickelt.

Bei PRORETA 5 handelt es sich um die fünfte Staffel der erfolgreichen Forschungskooperation zwischen Continental und der TU Darmstadt, die auf den Ergebnissen und Erfahrungen der vorangegangenen Projekte PRORETA 1 (Notbrems- und Notausweichassistenz), PRORETA 2 (Überholassistenz), PRORETA 3 (Integrales Sicherheitskonzept und Kooperative Automation) sowie PRORETA 4 (Safety by Learning) aufbaut und in PRORETA 5 um zwei weitere Universitäten als Forschungspartner ergänzt wurde.

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