PEGASUS

PEGASUS

Ziel von PEGASUS (Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen) ist es Methodiken zur Freigabe von hochautomatisierten Fahrfunktionen zu entwickeln. Der wesentliche Unterschied zwischen aktuellen Fahrerassistenzsystemen und hochautomatisierten Fahrfunktionen besteht in der fehlenden Überwachung durch den Menschen. Während bisher der Nachweis der Beherrschbarkeit in allen Fahrsituationen ausreichend war, müssen zukünftige hochautomatisierte Systeme alle auftretenden Situationen ohne menschlichen Eingriff beherrschen. Aktuelle Testverfahren, wie sie heute bei Fahrerassistenzsystemen zum Einsatz kommen, können daher nicht ohne weiteres übernommen werden. Auf Grund des hohen Sicherheitsniveaus auf deutschen Autobahnen ist der Sicherheitsnachweis durch Testfahrten im Realverkehr aus Kosten- und Zeitgründen nicht durchführbar, denn für hochautomatisierte Fahrfunktionen wären sie zu zeit- und kostenintensiv und vor allem herstellerspezifisch. Für die Entwicklung einer allgemein akzeptierten Testmethodik und gemeinsamer Testwerkzeuge fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Verbundprojekt mit 16,3 Millionen Euro (Gesamtvolumen 34,5 Millionen Euro).

Zum Konsortium gehören insgesamt 17 Projektpartner, darunter die größten deutschen Automobilhersteller und Zulieferer, Forschungseinrichtung, Prüforganisationen, sowie kleine und mittelständige Unternehmen.

Bei FZD arbeiten drei wissenschaftliche Mitarbeiter über einen Zeitraum von drei Jahren am Projekt mit.

FZD bearbeitet dabei die drei Forschungsthemen Kritikalitätsmetrik und Bewertung der menschlichen Leistungsfähigkeit, Entwicklung alternativer Testmethoden – Dekompositionsansatz, sowie Entwicklung von Simulationsmodellen für aktive Sensoren.

Offizielle Webseite: http://pegasus-projekt.info/

Forschungsthemen
Wird bearbeitet von